Dank Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ist Glyphosat in aller Munde. Wie die Studie »Urinale 2015« gezeigt hat, ist das Ackergift aber auch in praktisch jeder Urinprobe nachweisbar! Das heißt, die auch in Städten (z. B. im Englischen Garten in München) nachweisbaren Gifte werden von uns andauernd eingeatmet, mitgetrunken und mitgegessen.

Wenn sich Ackergifte flächendeckend ausbreiten, ist die vielbeschworene Koexistenz zwischen ökologisch sinnvoller (Bioanbau) und industrieller (konventioneller) Landwirtschaft nicht länger möglich. Die Verfrachtung von Ackergiften haben wir bei über 100 derartiger Wirkstoffe – u.a.  Glyphosat, Pendimethalin und Prosulfocarb – nachgewiesen. Das bedroht nicht nur die Versorgung mit sauberen Nahrungsmitteln, sondern auch die wirtschaftliche Existenz der Bio-Unternehmen generell.

Wir wollen, dass auch künftige Generationen ökologischen Landbau betreiben und unbelastete Nahrung zu sich nehmen können. Wenn die Ausbreitung der Ackergifte nicht gestoppt wird, droht die Gefahr, dass ökologische Landwirtschaft und Bio-Lebensmittelwirtschaft im zukünftigen Deutschland nicht mehr möglich sind.

Oberstes Anliegen der biologischen Anbaumethoden war und ist die Erhaltung, besser noch der Aufbau eines fruchtbaren Bodens. Er ist die Grundlage für alles Leben. Unseren Enkeln eine lebenswerte Welt zu übergeben, heißt, ihnen gesunde Böden zu übergeben! Die Anwendung von Ackergiften bedroht das Bodenleben inzwischen in katastrophalem Ausmaß. In der Folge sterben Insekten, Amphibien und Feldvögel. Wir brauchen eine echte Landwende!

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